Coffee to go: Der Kaffee für unterwegs – mit Verantwortung genießen
Ein belebter Morgen auf dem Weg zur Arbeit, ein kurzer Zwischenstopp am Bahnhof oder ein Spaziergang im Park – die Hand um einen dampfenden Becher Kaffee geschlungen: Das Bild ist längst ikonisch. Der Coffee-to-go ist zum festen Bestandteil unseres Alltags geworden. Er steht für Schnelligkeit, Mobilität und zugleich für Genuss inmitten eines hektischen Tages. Doch was viele Kaffeefans als selbstverständlichen Komfort empfinden, ist in Wahrheit das Ergebnis einer längeren Entwicklung – kulturell, wirtschaftlich und ökologisch.
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Was bedeutet eigentlich "To-go" – und was genau ist Coffee-to-go?
Der Begriff „to go“ stammt aus dem Englischen und bedeutet wörtlich übersetzt „zum Mitnehmen“. Er hat sich international als gastronomische Bezeichnung für Speisen und Getränke etabliert, die nicht am Ort des Kaufs konsumiert, sondern mitgenommen und unterwegs genossen werden.
Der „Coffee-to-go“ beschreibt also eine Form des mobilen Kaffeekonsums – Kaffee, der in einem meist verschließbaren Becher (klassisch: Einwegbecher aus Pappe mit Kunststoffdeckel, mittlerweile sind jedoch auch umweltfreundlichere Mehrweg-Systeme auf dem Markt) zum Mitnehmen bereitgestellt wird. Meist handelt es sich dabei um Kaffeespezialitäten wie Cappuccino, Latte Macchiato, Filterkaffee oder Americano, die im Außer-Haus-Markt und damit entweder beim Bäcker, an Tankstellen, in Coffee Shops, mobilen Kaffeebars oder sogar an Automaten erhältlich sind.
Im heutigen Sprachgebrauch hat sich „Coffee-to-go“ nicht nur als Begriff für das Getränk selbst, sondern auch als Synonym für einen urbanen, aktiven Lebensstil etabliert. Der Kaffee zum Mitnehmen ist Ausdruck eines modernen Alltags, in dem Zeit knapp, aber der Wunsch nach Genuss ungebrochen ist.
Zur Geschichte des Coffee-to-go: Von der Pappschale zur Lifestyle-Ikone
Die Geschichte des Coffee-to-go beginnt – wenig überraschend – in den USA. Bereits im frühen 20. Jahrhundert wurden dort Pappbecher für Getränke erfunden, zunächst vor allem für Wasser. In den 1960er-Jahren begannen Fast-Food-Ketten wie McDonald’s, Getränke zum Mitnehmen anzubieten. Das entscheidende Detail dabei war der praktische Deckel, der das Trinken unterwegs ermöglichte, ohne das Getränk zu verschütten.
Die Erfolgsgeschichte nahm jedoch erst mit der Expansion großer Coffee-Shop-Ketten wie Starbucks in den 1990er Jahren richtig Fahrt auf. Diese etablierten nicht nur den Coffee-to-go als Standardangebot, sondern verliehen ihm durch Branding, Becherdesigns und individuelle Kundenansprache einen regelrechten Lifestyle-Charakter.
Inzwischen ist der Coffee-to-go weltweit verbreitet und ein fester Bestandteil des urbanen Lebens. Besonders in Großstädten ist er aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Immer neue Trends – etwa Cold Brew, vegane Milchalternativen oder saisonale Spezialitäten – zeigen: Der Coffee-to-go bleibt dynamisch.
Coffee-to-go in Deutschland: Zwischen Effizienz und Genuss
In Deutschland nahm man den Coffee-to-go zunächst als praktisches Pendant zum Bäcker-Kaffee oder Kantinenkaffee wahr. In den frühen 2000er-Jahren erweiterte sich das Angebot zunehmend – sowohl was die Qualität und die Vielfalt betrifft, aber auch in Bezug auf die Verkaufsstellen. Heute bekommt man Coffee-to-go nicht nur im klassischen Pappbecher beim Bäcker, sondern auch stilvoll zubereitet in Café-Shop-Ketten, mobilen Kaffeebars und Co. Manche Unternehmen nutzen dafür eigens gebrandete Thermobecher.
Vor allem in Städten, an Bahnhöfen und Flughäfen oder in Bürovierteln ist das Angebot stark gewachsen. Der mobile Kaffeegenuss ist dabei Teil eines kulturellen Phänomens geworden. Das Bedürfnis nach Flexibilität, Effizienz und gleichzeitigem Genuss prägt die Nachfrage. Professionelle Konzepte verbinden Coffee-to-go mit Qualität, Nachhaltigkeit und Eventcharakter. Ob am Arbeitsplatz, auf der Messe oder beim Outdoor-Event – Kaffee muss längst nicht mehr improvisiert werden. Er wird inszeniert.
Kritik am Coffee-to-go: Einwegkultur und Umweltprobleme
So beliebt der Coffee-to-go ist, so umstritten ist sein ökologischer Fußabdruck. Allein in Deutschland werden jährlich rund drei Milliarden Einwegbecher für Heißgetränke verbraucht – das entspricht etwa 320.000 Bechern pro Stunde! Diese Becher bestehen oft aus einem Verbundmaterial aus Papier und Kunststoff, das nur schwer recycelbar ist. Dazu kommt der immense Energie- und Wasserverbrauch bei der Herstellung und Entsorgung. Viele Becher landen achtlos im Straßenmüll oder in der Natur, was das Müllproblem zusätzlich verschärft. Die wachsende Kritik von Kommunen, Verbraucherschützern und Umweltorganisationen hat die Diskussion um nachhaltige Lösungen verstärkt.
Mehrweglösungen: Nachhaltigkeit im Becherformat
Inzwischen setzen viele Städte und Anbieter auf nachhaltige Alternativen. Pfandsysteme für Mehrwegbecher gewinnen an Popularität: In Cafés, Bäckereien oder auf Veranstaltungen können Kund:innen für den Coffee-to-go Becher gegen Pfand leihen und später zurückgeben. Zudem bieten viele Kaffeebars inzwischen Anreize für umweltfreundliches Verhalten – etwa durch Rabatte für eigene mitgebrachte Becher oder durch biologisch abbaubare Einwegvarianten.
Ganz egal, ob Coffee-to-go, zu Hause oder stilvoll im Café: Wer hochwertigen Kaffee liebt, findet auf diebarista.com nicht nur erstklassige Bohnen zum Online-Bestellen, sondern auch umfassende Informationen rund um das Thema Kaffee. Zudem bietet Die Barista professionelles Kaffee-Catering für Messen und Events aller Art an und erstellen innovative Kaffeekonzepte für Unternehmen, bei denen Qualität, Genuss und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen. Jetzt mehr erfahren!