Kapuziner: Starker Kaffee mit milder Sahnehaube
Der Kapuziner – oft auch „Kapuzinerkaffee“ – gehört zu den klassischen Wiener Kaffeespezialitäten und steht für eine ausgewogene Mischung aus kräftigem Espresso und einer sanften Haube aus Schlagsahne. Diese Komposition macht ihn besonders charmant: Der intensive Kaffeegeschmack bleibt erhalten, wird aber durch die cremige Sahne abgemildert. Erfahre auf diebarista.com mehr über den Kapuziner, seine Geschichte und Zubereitung. Auch über andere Kaffeespezialitäten und ganz unterschiedlichen Kaffeethemen findest du hier viel Wissenswertes. Informiere dich außerdem über unsere maßgeschneiderten Kaffeekonzepte für Unternehmen sowie das professionelle Kaffee-Catering, das Die Barista für Messen und Events in ganz Deutschland anbietet, oder bestelle frisch geröstete Bohnen aus unserem Sortiment ganz bequem online!
Was ist ein Kapuziner?
Ein Kapuziner ist eine traditionelle Wiener Kaffeespezialität, bei der ein starker Espresso oder ein typischer Wiener Mokka mit ein wenig geschlagener Sahne serviert wird. Die Sahne – auf Österreichisch „das Schlagobers“ – wird dabei nicht mit dem Kaffee verrührt, sondern vorsichtig als Haube auf die Kaffeeoberfläche gesetzt. Dort, wo die Sahne auf den heißen Kaffee trifft, beginnt sie zu schmelzen und sinkt hinab und verleiht dem Kapuziner seine typische dunkelbraune Farbe. Oft wird die Sahne zusätzlich mit Kakaoraspeln bestreut.
Der Name „Kapuziner“ geht auf die braunen Kutten der Kapuzinermönche zurück, an deren Farbe die typische Tönung des mit etwas Schlagobers aufgehellten Kaffees erinnert. In den Wiener Kaffeehäusern wurde diese Farbähnlichkeit zum namensgebenden Merkmal. So etablierte sich „Kapuziner“ als Bezeichnung für das traditionsreiche Getränk.
Der Kapuziner in der Wiener Kaffeehaustradition
In den Wiener Kaffeehäusern zählt der Kapuziner neben der berühmten Wiener Melange zu den etablierten Klassikern. Schon seit Jahrhunderten bestellen Gäste diesen kleinen schwarzen Kaffee mit Sahnehaube, und er gilt dort als eine besonders feine Variante. Während Mokka oder „Brauner“ sehr schlicht sind, bietet der Kapuziner mit seiner Sahnehaube ein elegantes Gleichgewicht von Stärke und Cremigkeit. Die Wiener Kaffeehäuser haben bis heute eine lange Tradition und sind weit über die Grenzen Österreichs hinaus berühmt. Seit 2011 gehören sie mit ihrer Ausstattung, ihren Traditionen und ihren Kaffeespezialitäten – zu denen auch der Kapuziner gehört – zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO.
Zubereitung eines Kapuziners
Die Zubereitung eines Kapuziners ist vergleichsweise einfach, aber erfordert Präzision, um die richtige Balance zwischen Kaffee und Sahne zu erreichen. Man brüht zunächst einen Espresso (etwa 25 ml) oder einen kleinen Mokka in einer vorgewärmten Tasse. Anschließend wird geschlagene Sahne behutsam als Haube auf den Kaffee gesetzt. Zum Abschluss kann man die Sahne mit etwas Schokoraspeln bestreuen, was dem Getränk eine zusätzliche Note schenkt. Wichtig ist, dass es nicht zu viel Sahne ist: Wenn sie zu stark aufhellt, verliert der Kaffee seine charakteristische Farbe.
Der Kapuziner und der Cappuccino
„Cappuccino“ ist das italienische Wort für Kapuzinermönch – auch diese berühmte Kaffeespezialität geht also auf die Kutten der Mönche zurück. Und der Cappuccino ist auch tatsächlich verwandt mit dem österreichischen Kapuziner: Als in Italien stationierte österreichische Soldaten dort ihren vertrauten „Kapuziner“ bestellten, entstand nach und nach eine eigene Interpretation mit Milch statt mit Sahne. Der Name wurde übersetzt, die Rezeptur mit Espresso, Milch und Milchschaum variiert – und so war der Kapuziner die Grundlage für eines der bekanntesten Kaffeegetränke der Welt.
Heute existieren beide Kaffeespezialitäten nebeneinander, denn es gibt klare Unterschiede: Beim Kapuziner wird geschlagene Sahne auf einen Espresso gegeben. Das Volumen ist typischerweise also deutlich kleiner, in der Menge etwa halb so viel wie bei einem Cappuccino. Außerdem schmeckt der Kapuziner kräftiger nach Kaffee, da die Sahne nicht dominiert – im Gegensatz zum Cappuccino, bei dem die aufgeschäumte Milch eine große Rolle spielt.
Der Kapuziner und andere Kaffeespezialitäten mit Sahne
Kaffeespezialitäten mit Sahne haben eine lange Tradition – und der Kapuziner ist eines ihrer bekanntesten Beispiele. Er steht in einer Reihe mit weiteren klassischen Getränken, die durch die Kombination aus Kaffee und geschlagener Sahne ihren besonderen Charakter erhalten. Dazu gehört auf jeden Fall der Österreichische Einspänner, aber auch verschiedene Spezialitäten, die den Kaffee mit Schlagsahne und Spirituosen kombinieren. Hier einige bekannte Beispiele:
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Einspänner – starker schwarzer Kaffee oder Mokka, serviert mit einer üppigen Schlagsahnehaube in einem Glas.
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Pharisäer – beliebtes Kaffeegetränk von der Insel Nordstrand: Kaffee mit Rum und einer dicken Schicht Schlagsahne als Abdeckung.
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Irish Coffee – irische Spezialität aus starkem Kaffee mit Whiskey und halbgeschlagener Sahnehaube
- Holländischer Kaffee – im Rheinland bekannter Kaffee mit Eierlikör, Sahnehaube und Schokoladenstreuseln
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